Wussten Sie schon?

Pest an Bord

Ein Mittel gegen die Pest an Bord beschreibt Robert Challe auf der Heimreise von Südostasien an Bord der "Ecueil" in seinem Tagebuch unter dem 22. Mai 1691 wie folgt:

"...wir haben 52 Kranke, Soldaten und Matrosen. Ein Gerücht geht um, das mir nicht behagt: Pestbeulen. M. de la Chasee und ich sehen uns daher genötigt, jeden Morgen Branntwein mit reichlich zerstampften Knoblauch zu trinken und zwar in einem Zug.

Die Folge ist, dass wir die Gegenwart des anderen kaum auszuhalten vermögen."